Etliche unserer jetzt schon etablierten Arbeiten konnten wir nur aufbauen, weil sich Privatpersonen, Clubs oder Vereine bereit gefunden haben, Anfangsfinanzierungen zu übernehmen. Sie haben sich mit der jeweils speziellen Aufgabe – wie zum Beispiel den Hilfen für Mütter mit Säuglingen oder der Kindergruppen für Zeugen und Opfer von Gewalt zwischen den Eltern – identifiziert.
Sie übernehmen Honorarkosten oder die kindertherapeutische Ausstattung. Sie ermöglichen Projekte, damit neue Wege ausprobiert werden können.
Wir sind sehr froh darüber, dass Menschen sich immer wieder nach unseren Ergebnissen erkundigen und ihre Unterstützung, ihre Kontakte anbieten, weil sie sich selbst für einen guten Kinderschutz in Stuttgart verantwortlich fühlen. Sie alle übernehmen innerhalb ihrer Möglichkeiten Verantwortung.
2009 haben wir zum Beispiel über die regulären Zuschüsse hinaus fast 80.000 Euro zusätzlich für gezielte Hilfen und Projekte ausgeben können. Dies war möglich dank großzügiger Spenden, Projektgelder und der Zuweisung von Bußgeldern durch Richter und Staatsanwälte. So wurden beispielsweise das gesamte Kinderkummer-Projekt und die Hilfen für besondern belastete Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern ausschließlich über Spenden und Projektmittel finanziert. Beteiligt daran sind der Projektmittelfonds Zukunft der Jugend, Weihnachtsmann & Co, Frauen helfen helfen e.V. und die Paul Lechler-Stiftung.
Des Weiteren wird 2010 der Lions Club Stuttgart Airport zum 15. Mal während des Bohnenviertelfestes einen Flohmarktstand zugunsten des Kinderschutz Zentrums durchführen. Der Erlös kommt zu 100% dem Kinderschutz-Zentrum zugute.